Wilster 3 verliert unverdient gegen Anadolu Glückstadt 1:3!

46:16 25.10.2010 von Frank Goede (1 Kommentare)

Der erste Wechsel erfolgte bereits in der 2. Minute. Dirk Schröder musste konditionell passen und wurde durch Simon Timm ersetzt (Konditionell deutlich stärker, da er am Mittwoch sogar zwei Trainingseinheiten machte!). Nach dem Ralf Maron vor der Partie das Tauziehen mit den Scheichs aus Duabi um Jörni Nagel gewonnen hatte, standen die Chancen auf eine einstellige Niederlage ja schon einmal deutlich besser. Er brachte das Team dann wie selbstverständlich sogar mit 1:0 in Führung! Ja, Wilster 3 führte beim Tabellenführer! Und das Team spielte danach weiter auf Sieg! Die kleinwüchsige Abwehr des SVA´s kassierte dann aber ein Kuller-Tor. Kitttel Kietzer und Flo Auhage lagen schlafend auf dem Boden, Pepe Maaß und Simon  Timm guckten dem Ball mit großen Augen beim Rollen zu und so stand es 1:1! Doch Jörni Nagel wäre kein Star, wenn er nicht seine Eskapaden hätte, er machte ein eigentlich reguläres 2:1, bei dem der Schiri aber eine Abseits-Position festgestellt hatte. Jörni teilte ihm mit, dass er doch bitte einmal die Augen öffnen sollte und flog mit Rot vom Platz. Der mit Abstand älteste und reifste (das mit deutlich weniger Abstand) Spieler hatte seine Nerven nicht im Griff. Folglich doch nur 1:1 und zu 10.! Bei der Anzahl an Chancen, die die dritte Mannschaft sich dann erspielte, war das eigentlich kaum zu bemerken. Aber es scheiterte einfach an der völligen Unfähigkeit einiger Spieler vor dem Tor und so wurde das Team auch noch mit dem 1:2 kurz vor der Halbzeit bestraft. Gleich nach Wiederanpfiff  stand es auf einmal 1:3. Abstimmungsprobleme nach dem Wechsel in der Halbzeit. Doch jetzt gab es etwas, was keiner in den letzten Wochen zu glauben vermochte, das Team wollte nicht aufgeben. Lediglich Pfosten, Latte und der Torwart verhinderten dann den Anschlusstreffer des SVA´s. Einer unserer Freunde aus Glückstadt hatte dann ab der 80. Minute auch keine Lust mehr mit den süßen Jungs aus Wilster zu spielen und verabschiedete sich frühzeitig mit einer spektakulären Show und viel Gejammer - und selbst Rumpelstilzchen wäre auf ihn stolz gewesen. Nach der knapp 7-minütigen Einlage wurde dann endlich weiter Fußball gespielt. Zwar konnte das Team nichts mehr am 1:3 ändern, muss sich aber für die Leistung auch nicht schämen. Diese Leistung einige Spiele früher hätte sicher für Punkte gereicht! Wenn man diesen Funken am Freitag, den 29.10, um 20 Uhr gegen die Mannschaft aus Hohenaspe wieder entzünden könnte, holt Wilster auch endlich den ersten Dreier im eigenen Wohnzimmer.

 

Fazit: Ein zweiter treffsicherer Stürmer oder ein disziplinierter Stürmerstar haben der Mannschaft zum zweiten Saisonsieg gefehlt. Auch die neunte Abwehrformation im neunten Spiel wirkte nicht über die komplette Distanz souverän. Aber im Allgemeinen waren es nur noch Kleinigkeiten und keine unüberwindbaren Probleme mehr!

 

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Kommentar von Ulf | 25.10.2010

Die Abwehrprobleme beim Ballet sind ja wohl hausgemacht. Ein Trainer, der Gladbacher Spielkultur vermitteln will, mit dem Erfolg, dass sich Woche für Woche die Abwehrreihen der Borussia MG und das weiße Ballett einen heißen Wettkampf liefern, wer denn nur mehr schafft.... Ich sach nur Huub Stevens

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