Faster, Harder, Louder- 8:0-Triumph über den TSV Wacken

52:06 27.09.2010 von Ulf Güstrau (0 Kommentare)

Zum wahrscheinlich letzten Mal diente der nun mittlerweile schon leidgeplagte Platz am Büttel als Heimwiese der Alemannia-Kicker, bevor es bald endlich wieder Fussball im WM-Stadion zu bestaunen gibt. Eigentlich ein Umstand der Anlass zur Sorge geben sollte, konnte man heute nämlich den 4.Heimsieg in Folge einfahren und den Büttel somit zur nicht einzunehmenden „Festung“ gestalten. 

Dass es auch der TSV Wacken als nun mittlerweile schon vierte Mannschaft  in Wilster nicht ansatzweise schaffte, den SVA in Bedrängnis zu bringen, hatte seine Gründe, die im Folgenden dem Spielverlauf zu entnehmen sind.

Ausgangslage: Mit dem TSV Wacken kam eine Mannschaft nach Wilster, die in dieser Saison schon für die ein oder andere Überraschung sorgte. Kampfstark und mit einer enormen Aggressivität in den Zweikämpfen ausgestattet, ist dieser Gegner schon in der letzten Saison schwer zu spielen gewesen. Vorsicht war also geboten. Dennoch ging man von Wilsteraner Seite aus ganz klar als Favorit in die Begegnung. Der Coach schwörte die Truppe nach den zuletzt siegreiche Begegnungen genau richtig auf den Gegner ein und sah von Beginn an eine starke Leistung seiner Mannschaft.

Spielverlauf: Was zunächst schleppend begann, entwickelte sich mit fortdauernder Spielzeit zu einem wahren SVA-Fest, bei dem der TSV Wacken als sehr nette Gast erwies. Nach dem ersten leichten Abtasten beider Mannschaften erhöhte Wilster stetig den Druck und das Spiel kannte somit nur eine Richtung. Nämlich die zum Wackener Gehäuse. In der 15.Minute die hochverdiente Führung zum 1:0. Nino Lappanese war nach einem Abpraller erfolgreich und läutete damit das zweite Schützenfest innerhalb von 8 Tagen ein. 10 Minuten nach dem ersten Tor, das zweite vom Sturmkollegen und „Fast-Ehemann“ Sascha Tiedemann. Das 3:0 in der 35. Minute, wiederum durch Nino, der eine Flanke von Mischa von Holdt, vor dem Keeper der Gäste erwischte und mit der Schulter über die Linie brachte. Dies war zugleich auch der Halbzeitstand. Es hätte allerdings auch schon 5:0 oder 6:0 zur Pause stehen können. Auf die Schilderungen der weiteren ganzen Chancen verzichte ich an dieser Stelle. Würde sonst das ganze Keesblatt für die nächsten 2 Wochen füllen.

Ohne Wechsel ging es in die zweite Halbzeit und auch am Spielverlauf änderte sich nichts. Immer wieder hieß das Ziel der Reise „Wackener Tor“. Das 4:0 in der 50.Minute ,welches nun wieder Ninos Sturmpartner Sascha zuzuschreiben war, bedeutete für Wacken die totale Resignation. Der TSV ließ sich jetzt komplett auseinandernehmen und die sogenannte „Viererkette“ beim Gegner litt unter starken Auflösungserscheinungen. Im Umkehrschluss bedeutete dies weitere zahlreiche Chancen für die Wesemann-Elf. Nino war es nach einer Stunde wieder vorbehalten einen tollen Angriff der Alemannen zu vollenden. Die Tore fielen nun fast im Minutentakt. Eine Ecke von Mischa köpfte ein Wackener in das eigene Tor und nur wenige Minuten später, war es wieder Mischa durch einen Freistoß , der den Wackenern den Gefallen tat mal ein Tor zu erzielen.  Nur leider in das falsche. Gejubelt wurde auf Wackener Seite zumindest nicht. Den Schlusspunkt in einer mehr als gelungenen Partie setzte dann der heute besonders gut aufgelegte Nino mit seinem vierten Treffer kurz vor Schluss. 

Fazit: Wiederum ein toller Sieg, der in der Höhe noch hätte  größer ausfallen können und der Wesemann-Truppe weiterhin einen Platz unter den besten drei der Kreisklasse A beschert. Der Trainer selbst hatte wohl nicht mit einem Sieg in dieser Höhe gerechnet und dürfte zufrieden die Woche über  wieder zur Arbeit gehen und erzählen, was er zurzeit für ein geiles Team auf dem Acker hat ϑ  Alles passt derzeit und hoffentlich wird der Höhenflug schon am Freitag um 19 Uhr in Vaale fortgesetzt. Zwar werden wieder ein paar Umstellungen nötig sein, aber zurzeit scheint es beinahe zweitrangig zu sein, wer spielt. Gewinnen tut  im Moment sowieso immer der Richtige ϑ

 

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