A-Jugend unterliegt TuS Lübeck 93 mit 0:2

00:02 01.01.1970 von Moritz van Heel (0 Kommentare)

Gegen den Tabellenführer der Verbandsliga Süd unterlag die A-Jugend der SG Wilstermarsch am vergangenen Wochenende mit 0:2. Der Sieg für die Gäste geht vor allem aufgrund der ersten starken 45 Minuten in Ordnung. Bei äußerlich guten Bedingungen wollten die personell etwas gebeutelten SGWler (Abifahrt, Krankheit, Verletzung, Bundeswehr) mit einer defensiven Ausrichtung die spielstarken Hansestädter nicht so zum Zuge kommen lassen. Den technisch hoch anspruchsvollen Fußball des Gegners hatte man noch zu deutlich aus dem Hinspiel (0:4) in Erinnerung. Doch die Zuschauer und Trainer mussten sofort nach Beginn feststellen, dass scheinbar ein ähnliches Spiel wie in Lübeck drohte. Die SGW wurde permanent unter Druck gesetzt, man hatte keine Zeit einen Ball besonnen unter Kontrolle zu bringen. Aggressiv und einsatzbereit zerstörten die Lübecker oftmals die zarten Angriffsbemühungen im Ansatz. Von einem Spielaufbau in geordneten Maßen konnte keine Rede sein, zu überlegen präsentierte sich das TuS-Team. Einige SGW Akteure hielten sich auch nicht an die abgesprochenen Positionen und wirkten überfordert. Trotzdem war das 0:1 in der 13.Minute vermeidbar. Ein Fehler im Aufbau, unzureichender Einsatz in der Defensive sowie ein unglücklicher Keeper ermöglichten die Lübecker Führung. Chancen für die SGW waren in Durchgang 1 selten, allenfalls der eingewechselte Clemens Donner konnte eine halbe Chance herausarbeiten. Anders die Lübecker, die mit schönen Kombinationen die SGW Abwehr mehrfach durcheinander wirbelten. Das 0:2 in der 17.Minute entsprang dann auch einem netten Spielzug und eiskalter Verwertung. Da die SGW zudem noch einige krankheitsbedingte Wechsel durchführen musste, änderte sich an der klaren Überlegenheit des TuS auch nichts in der ersten Hälfte. Nach einer deutlichen Kabinenansprache zeigte sich das SGW Team in Hälfte Zwei verändert. Endlich legte man den Respekt vor dem Gegner ab und konnte selbst in der Offensive einige Akzente setzen. Außerdem machte Matthias Müller mit seinem Abwehrverband die Sache jetzt viel energischer, das Spiel war insgesamt ausgeglichener. Wer weiß, wie das weitere Spiel ausgesehen hätte, wenn Christoph Thomas nach herrlichem Anspiel von Hinrich Schröder den Anschluss hergestellt hätte. Kurz darauf traf Hinrich Schröder mit einem abgefälschten Ball nur den Außenpfosten und Clemens Donner traf aus 20 Metern den Ball nicht richtig. Eine Großchance der Lübecker parierte Patrick Welack, viel mehr konnten die Lübecker aber offensiv auch nicht mehr zeigen. So blieb es am Ende beim 0:2, zusammenfassend kann man von einer enttäuschenden Leistung in den ersten 45 Minuten und einer sehr viel engagierteren zweiten Hälfte sprechen. Ein Dank geht an die Spieler, die trotz Erkrankung sich zur Verfügung stellten und in dieser schwierigen personellen Situation halfen. Nächste Woche ist spielfrei, am 18.04. geht es dann zum Tabellennachbarn nach Moisling.

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