Schwaches 1:1-Unentschieden in Heiligenstedten

30:13 04.09.2010 von Ulf Güstrau (1 Kommentare)

Mit dem TSV Heiligenstedten sah man sich diesmal einer Mannschaft gegenüber, gegen die man in der vorigen Saison beide Spiele erfolgreich gestalten konnte, die dennoch immer wieder, speziell am Juliankadamm, schwer zu spielen ist.

Im Vergleich zum Spiel gegen Kiebitzreihe, sah sich der Coach auf 3  Positionen gezwungen, eine Änderung  vorzunehmen. Für den zunächst verhinderten Alexander Pech rückte  Mischa von Holdt in den Sturm und der zuletzt fehlende Nils Wilstermann bekleidete wieder die rechte Mittelfeldseite. Marcus Holler hütete zudem wieder für Patrik Welak das Tor der Alemannen. Die Wesemann-Elf begann sehr vorsichtig, hatte das Spiel aber weitesgehend im Griff. Der TSV kam im ganzen Spielverlauf eigentlich nur durch Standardsituationen zu gefährlichen Situationen und wusste spielerisch kaum zu überzeugen. Gleiches galt allerdings auch für den SVA. Einfalls-und emotionslos bestimmte man zwar zunächst das Spielgeschehen, wirklich gefährliche Situationen wollten sich aber nicht ergeben. Der Zustand der Einfallslosigkeit dauerte bis in die 32. Minute an. Dann die erste gelungene Kombination im Spiel der Wilsteraner ,die durch unseren Capitano Enzo Castaldi mustergültig zum 1:0 vollendet wurde. Die Erkenntnis war schnell gewonnen. Spielte man einen schnellen Ball, was bei den Platzverhältnissen, leider keine Selbstverständlichkeit sein sollte, war man dem Gegner meistens ein bis zwei Schritte voraus.  Der Knoten schien geplatzt, nur wollte im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit kein weiteres Tor mehr fallen und man ging mit dem Halbzeitstand von 1:0 für den SVA in die Kabinen.

Man musste kein Prophet sein, um zu wissen, was die Mannschaft in der Ansprache erwartete. Das Spiel war zu phlegmatisch. Den wirklich letzten Willen und den nötigen Schuss an Aggressivität ließ man vermissen und der Spielstand war auch nicht gerade überzeugend. Ein zweites Tor musste her, damit der Widerstand des Gegners möglichst schnell gebrochen war.

Ohne Wechsel ging es dann wieder auf den Platz und der schwache Schiedsrichter Göttsche aus Peissen bitete die Mannschaften zur zweiten Halbzeit. Im Spiel der Wesemann-Elf sollte sich nicht viel ändern. In allen Mannschaftsteilen konnte man nicht die gewohnte Leistung abrufen und so waren Torchancen weiterhin Mangelware. Alles andere als Mangelware sollten in Zukunft Freistöße für den Gegner sein. Aus welchen Gründen auch immer: Der Schiri pfiff nahezu alle Aktionen der Wilsteraner ab und ermöglichte so den Heiligenstedtenern Freistoß um Freistoß. Allen war klar: Selbst dieser Gegner würde SO  irgendwann mit der Unterstützung des „Un“parteiischen zu einem  Tor kommen. Tatsächlich sollte dieser Fall dann auch eintreten und in der 60. Minute durfte Marcus Holler den Ball aus dem Netz holen. Ob dieses Tor nun regulär oder unregulär war, spielte keine Rolle. Es stand 1:1 und man hatte noch genügend Zeit, das Spiel wieder an sich zu reißen.

In der Folge passierte allerdings kaum noch etwas Erwähnenswertes. Heiligenstedten konnte nicht mehr und Wilster aus unerklärlichen Gründen auch nicht. Seltsam war es schon mit anzusehen, wie man den Gegner, der in allen Mannschaftsteilen deutlich unterlegen war, so wieder aufbaute und in manchen Situation zum Ende der Partie sogar noch ins Schwimmen geriet.

Der Coach kann und darf mit dieser Leistung nicht zufrieden sein. Ärgerliche Punktverluste, die nicht hätten sein dürfen und der verpasste Sprung an die Tabellenspitze. Aber die Mannschaft ist jung und strotzt nur so vor Potenzial. Wird das in der nächsten Woche gegen Neuenkirchen abgerufen, dann darf man sich am Sonntag, 15 Uhr wieder auf guten Fußball in Wilster freuen.

JMH

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Kommentar von tut nichts zu sache | 04.09.2010

Ich habe in der Schlussphase aber eine tapfer kämpfende Truppe vom SVA gesehen, die lediglich die Kugel nicht über die Linie bekam. Mit der Einwechslung von A. Pech boten sich noch 2 Chancen. Ein Kopfball knapp über das Tor und ein Schuss aus 8 Metern, bei dem schließlich noch der Zusammenprall mit dem Torwart stattfand.

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