Die zweite Mannschaft des SVA muss zurück in die Kreisklasse A

05:20 01.07.2015 von Ulf Güstrau (0 Kommentare)

Die zweite Mannschaft des SVA hat sich in den letzten vier Jahren mehr oder weniger unfreiwillig zur Fahrstuhl- bzw. Paternostermannschaft entwickelt. Aufstieg 2012 in die Kreisliga West, 2013 Zwangsabstieg als Tabellensiebenter durch den Abstieg der ersten Mannschaft in die Kreisliga, 2014 Aufstieg in die Kreisliga West, 2015 Abstieg in die Kreisklasse A.

Dieser Abstieg ist in der Nachbetrachtung unglücklich, da der SVA sportlich die drei Regelabsteiger hinter sich gelassen hat. Da aber der FC Itzehoe erst kurz vor Saisonbeginn seine Mannschaft aus der Verbandsliga abmeldete und in der Kreisliga starten wollte, musste die Kreisliga kurzfristig um eine Mannschaft aufgestockt werden und dadurch gab es in dieser Saison vier Regelabsteiger. Unglücklich auch unter dem Aspekt, dass es statt drei in diesem Jahr vier Aufsteiger gibt und sogar die Tabellendritten der Kreisligen Steinburg und Dithmarschen für einen möglichen fünften Aufstiegsplatz eine Relegation gespielt haben.

Letztendlich war die Situation jedoch vor der Saison bekannt, und die Alemannen müssen die Fehler natürlich bei sich selbst suchen. Trainer Dieter Feldmann sieht einen Hauptgrund für den Abstieg in der dürftigen Trainingsbeteiligung, da viele Spieler in der Woche arbeits- oder studienbedingt nicht vor Ort sind. Viele Spieler haben mehr Punktspiele als Trainingseinheiten absolviert. „Die Stimmung in der Mannschaft war trotz der angespannten Tabellensituation über die gesamte Saison sehr gut“ sagte Dieter Feldmann, der auch hervorhob dass der SVA als zweite Mannschaft in einer Liga mit den ersten Mannschaften vom FC Itzehoe, TSV Heiligenstedten und Fortuna Glückstadt gespielt hat. Die „Feldmänner“ hatten das rettende Ufer die gesamte Rückrunde in Sichtweite, entscheidend für den Abstieg waren die verlorenen Heimspiele am Saisonende gegen die direkten Konkurrenten TSV Buchholz und FC Offenbüttel. Ein Saisonhöhepunkt war das Pokalspiel im „Flens-Cup“ gegen den Schleswig-Holstein Ligisten TSV Bordesholm, in dem die Mannschaft über weite Strecken ebenbürtig war und sich erst gegen Ende der Partie geschlagen geben musste.

Den Verein verlassen hat kein Spieler, jedoch werdenn Sven Kolbe, Sascha Tiedemann, Christopher Katzki, Rainer Carstens, Marcus Holler, Patrick Karstens und Jannick Kaminski ihre Fußballschuhe an den vielzitierten Nagel hängen bzw. erst einmal eine Pause einlegen. Für die zweite Mannschaft bedeutet dies zwangsläufig auch einen personellen Umbruch in der nächsten Saison in der Kreisklasse A. Die Vorbereitung auf die Saison 2015/16 startet bereits am 2. Juli mit dem Trainingsauftakt im Wilstermarschstadion.

 

Trainer Dieter Feldmann setzte in der abgelaufenen Saison 43 (!) Spieler ein, das Leid einer zweiten Mannschaft. Die meisten Spiele bestritt Rumstam Gimadinov, der zusätzlich noch auf vier Einsätze in der ersten Mannschaft kommt und damit der „Dauer(b)renner“ der Saison ist. Die eingesetzten Spieler im einzelnen: Rustam Gimadinov (27), Kevin Ladendorf (26), Jannick Kaminski (25), Mischa von Holdt (24), Rainer Carstens (21), Sascha Tiedemann (19), Janek Schmelzing (18),Marcus Holler (17), Julien Krolzig (15), Christopher Katzki (14), Björn Rathmann (14), Timo Behrens (14), Markus Wehr (13), Kevin Rotzoll (12), Alexander Pech (12), Nils Kietzer (12), Falk Dethlefs (11), Daniel Jach (10), Torben Heutmann (9), Patrick Karstens (8), Lasse Schröder (8), Nils Wilstermann (8), Nico Kraushaar (7), Hendrik Croppenstedt (7), Sven Kolbe (6), Tule Becker (5), Karsten Tiedemann (5), Malte Oetke (5), Janek Reese (4), Dominic Bürger (4), Tim Driesel (3), Tjark Blum (3), Dieter Feldmann (3), Tammo Krüger (2), Ruben Eggert (2), Christoph Thomas (2), Christopher Laband (2), Nino Lappanese (1), Kenney Beetz (1), Patrick Welack (1), Axel Dimpker (1) und Dennis Huss (1).

 

Torschützen für die Alemannen waren: Timo Behrens (10), Mischa von Holdt (6), Falk Dethlefs (5), Kevin Ladendorf (5), Rustam Gimadinov (3), Alexander Pech (3), Dominic Bürger (2), Daniel Jach (2), Christopher Katzki (1), Nino Lappanese (1), Malte Oetke (1), Kevin Rotzoll (1), Lasse Schröder (1), Janek Schmelzing (1), Sascha Tiedemann (1), Nils Wilstermann (1), Tim Driesel (1) und Markus Wehr (1)

 

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