Unendlicher Frust – 2. Herren verliert

51:20 27.04.2015 von Janek Schmelzing (0 Kommentare)


Die Worte fehlen, der Schmerz sitzt, der Körper ist leer...
Es schwirren einfach nur viel zu viele Gedanken umher: „Was lief falsch, wo war der Fehler, was ist da nur passiert?“ Fragen über Fragen auf die es so viele Antworten gibt, aber am Ende doch keine Richtige. Letztendlich sitzt man hier vor dem Laptop, mit dem Wissen auf einem Abstiegsplatz zu verweilen und kaum noch eine Chance auf das rettende Ufer zu haben. Es war dieses eine Spiel, was man nicht verlieren durfte, nach den ersten 10 Minute eigentlich auch nicht verlieren konnte, aber dann doch mit 0:1 verlor. Dabei fing vieles gut an, der Mut und der Wille der Alemannen war erkennbar und auch spielerisch ging es mit viel Tempo nach vorne. Man spielte die Gäste aus Offenbüttel förmlich an die Wand, doch scheiterte im letzten Schuss, am Torwart oder auch am Aluminium. Ein Fußballspiel besteht allerdings nicht nur aus 10 Minute und so fing der SVA, aus unerklärbaren Gründen an, dass Fußballspielen einzustellen. Das Tempo ließ nach, der Wille verzog und so erzielten die Offenbüttler mit ihrem ersten Torschuss das 0:1. Auch dieses Tor konnte die Willenskraft des SVA nicht erneut wecken. Immer wieder fehlte es an der Durchsetzungsfähigkeit und am Tempo. So gelang es im weiteren Spielverlauf auch nicht das eine wichtige Tor zu erzielen. Am Ende ging es so mit einer blamablen Niederlage vom Platz, die viel Hoffnung mit sich nimmt und die Alemannen weit zurückwirft.
Es bleibt nun nur noch wenig an Glauben, dafür umso mehr an Fragen. Doch, wo die Fragen bleiben, habe ich am Ende doch noch eine Antwort, ein Fakt und eine Gewissheit. Selbst bei einem Abstieg wird der SVA II wieder aufstehen, wird sich das Team neu finden, neu formen und weiter an sich arbeiten. Trainer Dieter Feldmann wird seinen Job weiter mit Leidenschaft, Engagement und Herz verrichten, den Jungs neuen Mut und Selbstvertrauen einflößen und wieder angreifen. Dort wo viele Liegenbleiben, werden wir wieder aufstehen. Und auch so klein sie noch ist, ein klein bisschen Hoffnung ist immer noch da. Genauso lange werden wir noch kämpfen und weitermachen.

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