Tiefschlag – 2. Herren kassiert die letzte Niederlage im Jahr 2014

45:20 09.12.2014 von Janek Schmelzing (0 Kommentare)



Nach den durchaus positiven Ergebnissen in den letzten Wochen reiste die Feldmann-Elf mit großer Zuversicht gen Geest. Die letzten Spiele hatten gezeigt, dass die Alemannen durchaus auch mit Mannschaften aus den oberen Tabellengefilde mithalten können. Doch an diesem Tag ging es gegen einen direkten Konkurrenten. Man wusste, dass mit einem Sieg die untere Tabellenregion nah zusammen wachsen würde. Die Devise lautete also : Bloß nicht verlieren. Hinein in die Partie wirkte der SVA etwas behäbig und nicht richtig wach. Die Hausherren kamen so zu guten Tormöglichkeiten und brachten die Abwehr der Alemannen das ein ums andere mal arg in Verlegenheit. Besonders in der Luft dominierten die Geester mit ihrer Kopfballstärke. Nach und nach jedoch kam der SVA besser in die Partie, versuchte das Spiel flach zu halten und das Spiel in die Breite zu ziehen. Dieses Vorhaben brachte deutlich mehr Schwung in das Spielgeschehen, sodass die Feldmann-Elf zu den ersten wirklich guten Tormöglichkeiten kam. Das Spiel kippte nun und der SVA wirkte wach und lebendig. So war es durchaus verdient, dass Nils Wilstermann mit einem feinen Solo den 0:1 Führungstreffer erzielte. Vom Tor beflügelt kamen die Alemannen nun noch besser ins Spiel und ermöglichten sich Chance um Chance. Der Ball wollte jedoch einfach nicht den Weg ins Tor finden und so ging es „nur“ mit einem 0:1 in die Halbzeit. Es hieß nun, den Gegner nicht erneut in die Partie zu lassen und mit gleicher Stärke und Sicherheit das Spiel zu Ende bringen. Doch es kam anders...
Denn nachdem Kevin Ladendorf nur den Innenpfosten traf, schien das Spiel sich wieder in die andere Richtung zu wenden. Der SVA verpasste es, dass 2 oder gar 3 Tor zu schießen und verteidigte nun, um es glimpflich auszudrücken, wie eine Schulmannschaft. Und auch das Glück schien verschwunden zu sein. Nicht nur, dass beste Chancen den Weg ins Tor nicht fanden, sondern auf der anderen Seite erzielten die Hausherren wahrliche Sonntagstore. Zweimal stand der Stürmer der Geester mit dem Rücken zum Tor. Zweimal war er in der aussichtslosen Situation sich zu drehen und zu schießen, da er bedrängt wurde. Doch auch zweimal nutzte er seine Hacke und brachte den Ball an 3 Spielern vorbei und erzielte so das 1:1 bzw. 2:1. Unfassbar. Doch die Alemannen hatten sich dies selbst zuzuschreiben. Es fehlte einfach der Wille und die Bereitschaft gegen die im 2. Durchgang besser aufspielenden Geester gegen zu halten. Hätte man das Tor gemacht, die Chance verwandelt.... Alles Sätze im Konjunktiv, die keine Entschuldigung für das desolate Abwehrverhalten in den letzten 35 Minuten bieten. Zweimal netzten die Hausherren noch in das Gehäuse des SVA ein. Erneut viel zu einfach und viel zu simpel. Zwar kam Torben Heutmann noch zum 3:2 Anschlusstreffer, doch kurz vor dem Ende besiegelten die Geester mit dem 4:2 den Endstand.
Ein trauriges Ende für das Jahr 2014. Doch es wird weiter gehen und man wird hart an sich arbeiten müssen. Nicht nur am spielerischen, sondern besonders auch an der Einstellung und den Engagement auf dem Platz. Ein weiter Weg, doch ein Weg den man nehmen wird.  

XXXXXXXXXXXXXX

Zurück

Einen Kommentar schreiben

XXXXXXXXXXXXXX
Aktuelles

INTERSPORT kicker Fußballcamp SV Alemannia Wilster