Zum Verzweifeln – 2. Herren verliert in letzter Sekunde

48:12 10.11.2014 von Janek Schmelzing (0 Kommentare)

Schon früh in der Partie machte sich ein Unterschied zu den letzten Spielen bemerkbar. Die Alemannen hatten endlich wieder den Kopf frei, spielten mutig und zeigten endlich wieder Herz auf den Platz. Es gestaltete sich somit eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Nach einer Ecke war es Janek Schmelzing, dessen Kopfball auf der Linie geklärt wurde. Doch auch die Hausherren aus Itzehoe kamen zu guten Möglichkeiten, sodass Torwart Maracus Holler gleich zweimal mit überragenden Paraden den Rückstand verhinderte. Das Pech schwappte dann zunehmend auf Seiten des SVA, als Malte Oetke deutlich mit einem Foul im Strafraum zu Fall kam, jedoch der Pfiff des Schiedsrichters ausblieb. So ging es letztendlich mit einem torlosen Unentschieden in den Halbzeitpause. Auf diese Leistung musste man nun aufbauen, genau dort weitermachen und das Glück mit weiteren Versuchen wieder auf seine Seite ziehen. Die Chancen waren präsent, der Wille war da, was fehlte war einfach das letzte Etwas. Hinein in den zweiten Spielabschnitt behielt das Spiel die alte Konstellation. Beide Mannschaften erspielten sich gute Tormöglichkeiten, doch der Ball wollte einfach nicht über die Linie. Der Pfosten rettete für die Alemannen, doch auch auf der anderen Seite hätten Janek Reese, Janek Schmelzing und auch Markus Wehr den SVA in Führung bringen können, wenn nicht sogar müssen. Und so ist es dann halt im Fußball: Machst du deine Chancen nicht, kriegst du hinten einen rein.

Ein grausamer Satz, ein grausames Szenario – Doch so ist eben der Fußball. In der 93. Minute und mit der letzten Aktion rauschte eine Ecke der Itzehoe in den Strafraum und fand aus Alemannensicht den falschen Abnehmer, sodass der Ball in die Maschen flog. Ein Tor, dass wehtat, dass die Niederlage brachte und sinnbildlich für die aktuelle Situation steht. 

Denn über weite Strecken des Spiels bot man den Hausherren mehr als nur Paroli und kam zu besten Torchancen. Am Ende gewann somit nicht die bessere Mannschaft, sondern einfach nur die Glücklichere. 

Es heißt nun die positiven Aspekte aus den Spiel zu ziehen und schon am Wochenende gegen den FC Itzehoe mit dem gleichen Engagement aufzutreten.

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