Bergab – 2. Herren mit erneuter Niederlage

55:19 04.11.2014 von Janek Schmelzing (0 Kommentare)

„Ja, mei, so Phasen gibt’s halt mal, wenn's scheiße läuft, läuft's scheiße“, von keinem Geringeren als Torwartlegende Oliver Kahn stammten diese Worte und in der Tat sollten sie sich auch bei der 2. Herren des SVA bestätigten. Viel nahm man sich vor, viel wollte man erreichen und vor Allem wollte man das auf dem Platz zeigen, was man in der vorherigen Woche gegen Buchholz vermissen ließ. Kampf und Leidenschaft! Doch wie es eben so ist, wie Oliver Kahn schon damals sagte, es gibt Phasen da läuft es einfach nicht und genau in dieser befindet sich die Feldmann-Elf momentan.

Doch gehen wir der Reihe nach. Mit dem Gegner aus Marne hatte man einem Gegner vor der Brust, der eine große individuelle Qualität hat, die allerdings in der Mannschaft noch nicht wirklich funktioniert. Mit nur 18 Punkten stand die Mannschaft aus Dithmarschen nur 1 Tabellenplatz vor den Alemannen, obwohl die Marner regionale Fußballgrößen wie Stürmer Marx Borwieck zu ihrer Mannschaft zählen dürfen. 

Hinein im Spiel versuchten die Alemannen aus der Defensive heraus das Spiel  zu gestalten und erst einmal aus der Kompaktheit Sicherheit zu schöpfen. Der Wille war der Mannschaft durchaus anzumerken und gegen das Abwehrbollwerk schien den Marner nicht wirklich etwas einzufallen, sodass der Ball meist im Mittelfeld von den Gästen hin und her geschoben wurde. Dem SVA gelang; zwar nur selten, aus der Kompaktheit heraus einige gelungene Konter, die allerdings aufgrund der gehobenen Fahne des Linienrichters nicht in ein Tor umgemünzt wurde. Die Gäste hingegen kamen in der 1. Halbzeit durch einen Kopfball nach einer Ecke zu ihrer besten Möglichkeit, doch die Latte verhinderte schlimmeres. 

Gedanklich waren wohl alle Akteure schon in der Halbzeit, doch nach einem individuellen Fehler schaltete Stürmer Borwieck blitzschnell und erzielte das unglückliche 0:1 aus Sicht der Alemannia. Der SVA spielte keine wirklich schlechte Halbzeit, die Marner hatten zwar mehr Spielanteile, doch die Chance waren ausgeglichen. Es bleibt nur auf Oliver Kahn zu verweisen und so ging es eben mit diesem unglücklichen Gegentor in die Kabine, die das Spielkonzept über den Haufen warf. Trainer Dieter Feldmann stellte nun um, und versuchte mehr Druck aufzubauen und mit mehr Elan in die Offensive zu gehen. Doch es blieb dabei, der SVA konnte keinen wirklichen Zug in die Angriffe bringen und so blieben Chance auf Seiten der Alemannen Mangelware. Auch die Marner brannten kein wirkliches Offensiv-Feuerwerk ab, doch die Chancen die sich boten, nutzen sie eiskalt aus, was wie ein Stich ins Herz des SVA war. Krahn und erneute 2x Borwieck erzielten letztendlich das bittere 0:4. Ein herbe Klatsche für die Alemannen die nach ihrem guten Lauf nun das dritte Spiel in Folge verlieren. Und von Woche zu Woche wird es nun nicht einfacher. Mit Türkspor, dem FCI, Tellingstedt, Wesseln und Geest hat man noch im Jahr 2014 gleich 5 Mannschaft, die sich im oberen Tabellendritten befinden. Doch vielleicht sind es genau diese Spiel, wo man der eindeutige Underdog ist, die die Mannschaft nun braucht. Man erinnere sich nur an das Spiel gegen Neuenkirchen in der die Mannschaft ihr Potential auch mal auf dem Rasen zeigen konnte. Wo es bergab geht, geht es irgendwann auch wieder bergauf. Und wie sagte auch Oliver Kahn damals „Weiter, weiter, immer weiter!“

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