Knoten geplatzt? – 2. Herren siegt mit Furore

12:21 22.09.2014 von Janek Schmelzing (0 Kommentare)

 

Eigentlich war es das Spiel David gegen Goliath, Deutschland gegen Gibraltar oder auch der 16. gegen den Vierten der Liga. Doch das schöne im Fußball… – Alles ist möglich. Und so hatte Trainer Dieter Feldmann schon vor dem Spiel ein gutes Bauchgefühl, dass ihn im weiteren Spielverlauf nicht trügen sollte. Nichts zuletzt durch die desaströsen Leistungen der 1. Herren gegen Neuenkirchen in der letzten Saison mit 0:8 Toren in zwei Spielen, war die Mannschaft mehr als nur motiviert.  Es galt also eine alte Rechnung zu begleichen und endlich das erste Tor gegen die Neuenkircher zu erzielen. Doch vorerst lautete die Devise hinten sicher zu stehen, mit Zweikampfstärke die spielerische Klasse der Gäste zu zermürben und mit gezielten Konter den Neuenkirchnern Nadelstiche zu zusetzen.
„Vielleicht stehen wir nicht da oben, vielleicht spielen wir nicht so einen guten Fußball, aber in einem sind wir besser, wir haben Kampf, Wille und Leidenschaft.“ Dieses Zitat von Torhüter Björn Rathmann verinnerlichte jeder einzelne Alemanne und so spielte man von Beginn an als Team und mit großer Zweikampfstärke.  Man merkte den Gästen an, dass sie von Beginn an für klare Verhältnisse sorgen wollten, doch die Feldmann-Elf hielt dagegen, spielte mit und stand hinten bombenfest. Die Folge war ein Spiel ohne wirkliche Chancen auf beiden Seiten.  Die Teams neutralisierten sich weitestgehend und zeichneten sich vorwiegend durch gute Defensivarbeit aus. So ging es folgerichtig ohne 100 prozentige Torchancen in die Halbzeitansprache. Ein Teilerfolg für den SVA doch man wollte nun mehr. Man wusste, dass man mehr als nur mithalten konnte. Man wusste, dass die Gäste langsam nervös wurden und vor Allem wusste man, dass drei Punkte möglich waren, die den Alemannen aus dem Abstiegsbereich bringen konnten.  So ging es mit Elan und Selbstvertrauen in den zweiten Spielabschnitt. Der SVA stand hinten weiter sehr sicher und vorne wurde langsam schneller  und besser kombiniert, sodass Alexander Pech nach einem Ballverlust der Gäste zum 1:0 traf. Riesenjubel, Riesenfreude, die nun weitere Kräfte freilassen ließ. Denn mit einem weiteren Doppelschlag in der 51 und 53. Minute erhöhte Dominic Bürger auf 3:0. Wahnsinn! Der SVA führte nun gegen den klaren Favorit mit drei Toren und hatte den Sieg so gut wie sicher. Es hieß nun weiter konzentriert bleiben und ruhig das eigene Tor zu verteidigen.  Die Ruhe blieb nun bei den Alemannen, doch bei den Gästen schien sich der Frust breit zu machen. Nach klarem Nachtreten eines Neuenkirchner hieß es nur noch 10 gegen 11 im weiteren Spielverlauf.  Doch damit war es für die Gäste noch nicht genug, denn durch ein Eigentor wurde das Ergebnis noch in die Höhe von 4:0 geschraubt. Viel passierte nicht mehr und so blieb es bei diesem Endstand, der vielleicht ein Tor zu hoch ausfiel. Doch sei es drum, am Ende bleibt nur die Freude und die Hoffnung, dass man nun endlich in der Liga angekommen ist und die Serie von 4 ungeschlagenen Spielen aufrecht erhalten kann. Am Wochenende geht es dann gegen den direkten Konkurrenten aus Offenbüttel.

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