Auftakt missglückt - 2.Herren startet mit Niederlage

00:01 04.08.2014 von Janek Schmelzing (0 Kommentare)

Nach den zuletzt intensiven und von den Spielern couragierten Trainingseinheiten in den Vorbereitungswochen ging es endlich wieder zurück. Zurück aufs Grün, zurück in die Kreisliga und hoffentlich auch zurück zur alten Stärke. Wie bereits im letzten Jahr die erste Herrenmannschaft bekam man erneut die Ehre zugewiesen auf dem Sportgelände in Brunsbüttel die Kreisliga-Saison offiziell einzuweihen. Doch nur ungern erinnert man sich als Alemannen-Anhänger an jene Saisoneröffnung in der es eine 0:4 Pleite gegen Neuenkirchen prasselte. Umso mehr Ansporn war es  für die 2.Mannschaft diesen Fluch zu beenden und mit einem Sieg in die Saison zu starten. Um dieses Ziel zu verwirklichen musste jedoch noch die Hürde St. Michaelisdonn genommen werden, welche ebenfalls als Aufsteiger in die neue Saison starten. Mit 104 Toren, bei nur 24 Gegentoren war die Mannschaft um Trainer Dieter Feldmann durchaus von den Qualitäten der Dithmarscher gewarnt. Ohne Furcht, aber mit dem nötigen Respekt ging es für die Alemannen auf das Spielfeld und das Schiedsrichtergespann pfiff endlich zur Saison 2014/15 an. Das Abtasten der Kontrahenten wurde schnell übersprungen und sofort ging es mit Elan in die Partie. Furios, traumhaft, perfekt – So könnte man die ersten Minuten in der Saison beschreiben, denn bereits in der 4. Minute ertönte der Pfiff des Schiedsrichter und nach einem Handspiel eines Michaelisdonner zeigt dieser auf dem Punkt – Elfmeter. Er kam, sah und traf Timo Behrens ließ sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte schließlich zum 1:0. Sollte der Fluch des Eröffnungsspiels also nun gebrochen sein? Nein! Denn was danach geschah, hatte nur noch wenig mit den aufgezählten Adjektiven zu tun. Die Gefühlswelt kehrte sich um 180° und auch das Spiel tat das gleiche. Immer wieder agierten die Dithmarscher mit langen weiten Bällen und immer wieder führte dies zur Gefahr im Abwehrbereich der Alemannen. Es kam also, wie es kommen musste und aus dem furiosen Beginn wurde schließlich in der 13. Minute der ernüchternde Ausgleich durch Malte Rhode eingefangen. Ein feiner Schuss in den rechten Winkel und ein durchaus sehenswerter Treffer, machten den guten Beginn des SVA zunichte. Doch nur 6 Minuten später stieg die Ernüchterung noch weiter an. Wieder ein langer Ball, und wieder ein Gegentor. Hendrik Jachens schaltete im 16er der Alemannen am schnellsten und hob den Ball über Marcus Holler, der in dieser Situation zu früh rauskam und den Ball nicht mehr abwehren konnte. Für die abergläubischen Fußballanhänger wurden schon Parallelen zum Spiel gegen Neuenkirchen gezogen und von dem Fluch von Brunsbüttel gesprochen. Doch die Alemannen machten nun wieder Hoffnung, erholten sich schnell von dem Rückstand und spielten mit viel Elan nach vorne. Die Dithmarscher hingegen stellten ihr Offensiv-Spiel nun weitestgehend ein und ließen den SVA das Spiel übernehmen. Viele Torchancen, gute Spielzüge, aber doch kein Tor. Die Elf von Trainer Dieter Feldmann spielte nun gut, war die bessere Mannschaft, aber schaffte es einfach nicht den Ball in die Maschen zu bekommen. Diese Minuten machten nun Lust auf mehr, doch das Schiedsrichtergespann pfiff zur Halbzeit. Für die Mannschaft hieß es nun an diese Phase anzuknüpfen, weiter Druck nach vorne zu machen und endlich das Tor zu treffen. Man war nun dran an dem Ausgleich und drin im Spiel. Zurück in der Partie zeichnete sich das gleiche Bild ab. Der SVA versuchte das Spiel zu machen, St. Michaelisdonn verteidigte und agierte mit langen Bällen. Die Torchancen wurden jedoch zunehmend weniger, der Druck geringer und so kam erneut eine alte Fußballweisheit ans Licht. Wenn man die Chancen vorne nicht nutzt, kriegt man hinten einen rein. Und so war es auch in diesem Spiel. In der 75. Minute stieg Bjarne Schröder am höchsten und verwandelte den Ball zum 3:1. Dieses Tor setzte den Alemannen noch weiter zu und anhand der Körpersprache zeigte der Treffer nun auch seine Wirkung. Das Spiel plätscherte letztendlich nun vor sich hin und das 4:1 in der 91. Minute durch den erneuten Torschützen Bjarne Schröder war nur noch Ergebniskosmetik. Letztendlich bleibt nur  anzuerkennen, dass die Dithmarscher den verdienten Sieger stellen. Der SVA schaffte es nicht in ihrer guten Phase den Ausgleich zu erzielen und so kam in der 75. Minute mit dem 3:1 zum Knockout. Es heißt nun die Niederlage schnell wegzustecken, sich neu zu fokussieren und mit neuen Elan und einem Sieg am Mittwoch den Fehlstart abzuwenden. 

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