SVA II zeigt Nerven im Meisterrennen!

02:11 08.04.2014 von Janek Schmelzing (0 Kommentare)

Ein Derby gegen die SG Brokdorf Flethsee ist immer etwas Besonderes. Verlieren will man so ein Spiel auf keinen Fall. Schon ein Unentschieden wäre eine Enttäuschung aus Sicht der Wilsteraner. Die Tabelle spricht eine klare Sprache, die Form der letzten Woche ebenfalls. Alles deutete auf einen Heimsieg hin, doch dieses Derby schrieb seine eigene kleine Geschichte. An Motivation mangelte es sicher nicht, doch schien sich ein Schlendrian bei den Wesemännern eingeschlichen zu haben.

Von Beginn an wirkte das Spiel der Hausherren träge, nachlässig und langsam. Es fehlte an Laufbereitschaft und kaum ein Spieler brachte den nötigen Einsatz, den es brauchte, um dieses Spiel zu gewinnen. Man versäumte es den verunsicherten Gegner unter Druck zu setzen. Vielmehr ließ man die Brokdorfer glauben, dass hier und heute was für sie drin sei. Nicht ganz unverdient gingen die Gäste dann auch in Führung. Ein Abwehrspieler rutschte aus, der Torwart zu weit vor seinem Kasten und ein raffinierter Lupfer sorgten für den Rückstand. Doch noch vor der Pause glich Timo Behrens nach einem Freistoß von Axel Dimpker aus.

Unzufrieden ging man in die Pause. Gerade die Spiele gegen die vermeintlich schwachen Gegner muss man einfach gewinnen, um Meister zu werden. Noch waren 45 Minuten zu spielen.

Die zweite Hälfte begann man druckvoll und bestimmte das Spiel. Sven Kolbe traf zum 2:1 nach einer Hereingabe von Nico Kraushaar. Nun schien alles nach Plan zu laufen. Man erspielte sich viele Torraumszenen, ohne aber den Sack endgültig zuzumachen. Mitte der zweiten Halbzeit sah ein Spieler der Gäste gelb-rot. Überzahl, Führung und Heimvorteil – was sollte da noch anbrennen?

Die Brokdorfer wussten es, ein Freistoß aus 30 Metern brachte den Ausgleich. Darauf hatte man keine wirkliche Antwort mehr, der Schock saß zu tief.  Trotzdem bleibt man Tabellenführer und das Ziel hat man weiterhin in den eigenen Händen.

Dabei waren: Karsten Tiedemann, Jannick Kaminski, Andre Möller, Sven Kolbe, Julien Krolzig, Nico Kraushaar, Daniel Jach, Timo Behrens, Axel Dimpker, Rainer Carstens, Marcus Wehr, Falk Dethlefs, Alex Pech und Lasse Schröder

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