Weißes Ballett unterhält die Zuschauer offenbar nicht-müdes 0:0

36:22 17.05.2010 von Frank Goede (0 Kommentare)

Weißes Ballett : Wahnsinn...

 

Warum schickt die Mannschaft ihre Fans manchmal in die Hölle?

Nach zuletzt ansteigender Form und starken Fußballspielen gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel zeigte die Mannschaft gegen den Tabellenletzten, dass man das Fußballspielen am Vatertag bei einigen Getränken offensichtlich unterwegs hatte liegen lassen und vergessen.

Ein 0:0 gegen den VfB Glückstadt ergab sich auch nur dadurch, dass es dem Gegner genauso ergangen zu sein schien. Das weiße Ballett war zwar das stärkere Team in der Partie und mit drei Spitzen auch offensiv ausgerichtet, aber es hätten auch drei Gänseblümchen stürmen können. Björn Voß schien mit den Gedanken noch bei der letzten Dudelsack-Stunde und seiner Musiklehrerin hängen geblieben zu sein und wirkte komplett abwesend. Voßi musste sich in der zweiten Halbzeit noch mit einer Stalkerin auseinandersetzen, die verzweifelt versuchte, ihm permanent die Hose runterzuziehen. „Pepe der Hund“ hätte an diesem Tag auch lieber in seinem Körbchen bleiben sollen und „Bäm gegen den Baum“ gelaufen schien am Vortag am letzten Baum hängen geblieben zu sein. Die Chancen, die sich das Team mit viel Können zusammenstolperte, wurden an diesem Tag kläglich vergeben. So schlich die erste Halbzeit vor sich hin. Bestes Vorkommnis bis hierhin ein Freistoß von Bäm aus 17 Metern, der gut 18 Meter übers Tor segelte.

In der zweiten Halbzeit sollte dann Stefan Gardhausen ein Leuchtfeuer in der Offensive entzünden. Er hatte leider sein Feuerzeug vergessen und vergab wohl die größte Chance, das Spiels alleine zu entscheiden. Freistehend, mit aller Zeit der Welt gesegnet und seinem ewig währenden Talent vergab er allerdings die Chance kläglich. Gardi wird zwar älter, aber leider nicht cleverer vor dem Tor. Wie Gardi passten sich auch die ebenfalls eingewechselten Stefan „the Voice“ Wilke sowie die Mimose Wiese dem Gebolze der ersten Halbzeit an und verpassten es, dem Spiel die von den gefolterten Fans erhoffte Wendung zu geben. Die einzige offene Frage bleibt, seit wann El Kapitano Paddy Schrade solche konditionellen Reserven hat, denn er war bester Mann auf dem Platz. Aber alle anderen Spieler haben brav versprochen, in dieser Woche ihre Fußballkünste wiederzufinden und wollen dies am Freitag, den 21.5.2010 zu Hause im Käfig um 20 Uhr, gegen den VFB Kellinghusen 2, beweisen.

Die Mannschaft würde sich wie immer über viele Zuschauer freuen. Es ist zugleich das letzte Heimspiel der Saison!

Euer Weißes Ballett

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